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Einige davon können Krankheiten auslösen. Forscher der Tel Aviv University haben nun auch Mikroplastik in Seescheiden gefunden, die an den Küsten des östlichen Mittelmeeres leben.

Diese sogenannten Manteltiere bilden zur Nahrungsaufnahme einen Trichter. Aus dem einlaufenden Meerwasser filtern sie alle Feststoffe heraus. Sie sind gewissermaßen lebende Pobennehmer.

„Erkenntnisse beunruhigend“

Besonders besorgt sind die Wissenschaftler um den Zoologieprofessor Noa Shenkar, weil sie in den Tieren auch Weichmacher gefunden haben, die Kunststoffen zugesetzt werden, um sie geschmeidig zu machen. Einige dieser Stoffe sind gesundheitsschädlich. „Wir haben die erste Studie vorgelegt, die die Kontamination des östlichen Mittelmeers und des Roten Meers mit Weichmachern nachweist“, sagt Gal Vered, Doktorand bei Shenkar. „Unsere Erkenntnisse sind zutiefst beunruhigend.“

Die sichtbare Verschmutzung der Weltmeere ist nicht so gefährlich, sagt Shenkar. Doch diese großen Teile würden mit der Zeit von den Kräften der Meere zerkleinert. Dann reicherten sie sich in vielen Meeresbewohnern an, selbst indenen, die in der Tiefsee leben. Selbst dorthin dringen die Teilchen vor. Wenn Weichmacher in Seescheiden gefundenwerden, liege es nahe, dass auch andere Tiere betroffen sind, meint Shenkar.

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