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Immer wieder müssen wir von Studien berichten, die von gesundheitlichen Auswirkungen von Plastikchemikalien auf den Menschen berichten. Jetzt haben Forscher nachgewiesen, dass Weichmacher und Bisphenole über die Aufnahme durch die Mutter sich direkt auf den Fötus auswirken können.

Aus Studien mit Tieren, aber auch Untersuchungen beim Menschen weiß man, dass vorgeburtlich erhöhte Östrogenwerte langfristige Auswirkungen auf die spätere Gesundheit und Fortpflanzung haben können. So steht ein pränataler Östrogenüberschuss im Verdacht, eine verfrühte Pubertät und Unfruchtbarkeit zu fördern. Auch Autismus, Brust- oder Gebärmutterhalskrebs könnten durch zu viel Östrogen im Mutterleib begünstigt werden.

„Die neuen Erkenntnisse sollten in künftigen Risikobewertungen berücksichtigt werden – auch wenn die Grenzwerte schon jetzt in Kindernahrung und Muttermilchersatzprodukten strenger geregelt sind als für normale Produkte und die EU die weltweit niedrigsten Grenzwerte eingeführt hat“, sagt Benedikt Warth. „Bis weitere Forschungsergebnisse vorliegen, kann man lediglich zu einer abwechslungsreichen Ernährung raten, um die Belastung mit den Giftstoffen zu reduzieren.“ (Environmental Health Perspectives, 2019; doi: 10.1289/EHP4860)

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Kategorien: Plastik im Blut